
Den Spitzenreiter geärgert
Beinahe hätte der PBC Mindelheim in der Verbandsliga den Tabellenführer gestürzt. Doch im letzten Spiel gelang dem Gegner aus Füssen noch der Ausgleichspunkt.
Die erste Mannschaft des PBC Mindelheim empfing in der dritten Runde die Kontrahenten aus Füssen (1.) und Memmingen (3.) – zwei harte Brocken also. Gegen den 1. PBC Memmingen hatten die Mindelheimer nicht viel entgegenzusetzen. In der Hinrunde gingen drei Sätze denkbar knapp verloren, lediglich Punktegarant Andreas Schmid konnte sich im 8-Ball gegen Martin Fässler deutlich mit 6:3 durchsetzen. Alle vier Partien der Rückrunde gingen an die stark aufspielenden Jungs aus Memmingen, die dadurch den in der Höhe nicht ganz verdienten 7:1-Endstand perfekt machten.
Wesentlich gelöster gingen die Mindelheimer dann gegen Tabellenführer Füssen an die Tische. Ohne größere Probleme behielten Johannes Schomanek und Marino Scholz die Oberhand in ihren Partien, sodass der PBC Mindelheim zwischenzeitlich mit 2:0 führte. Das 8-Ball-Match gestaltete sich etwas knapper, konnte dann aber von Schmid sicher zum 6:4 zu seinen Gunsten entschieden werden. Federico Scholz sorge währenddessen für eine kleine Überraschung im 14:1. Gegen den Snookerprofi und mehrfachen deutschen Meister und Maintour-Spieler Patrick Einsle gelang ihm ein deutlicher Sieg zum 4:0-Zwischenstand.
Füssen stand nun mit dem Rücken zur Wand, nahm einen Spielerwechsel vor – und kam prompt zu drei Punkten zum 3:4. Unentschieden oder Sieg? Die Antwort auf diese Frage lag auf dem blauen Tuch von Tisch Nummer eins, an dem Schomanek bis zuletzt hart um den so wichtigen Punkt kämpfte, aber doch das Nachsehen hatte. Aus Mindelheimer Sicht stellt das 4:4 zwar die Sicherung des sechsten Tabellenplatzes dar, aber es wäre schon mehr drin gewesen. (bill)